KUNSTpause 2017, Zug (CH)

Ausstellungsansicht in der Shedhalle in Zug mit drei Objekte aus Strümpfen und Epoxidharz auf Kupferplatten
fabian_matz_2017_KUNSTpause_Zug_exhibition_7214
fabian_matz_2017_KUNSTpause_Zug_exhibition_7209
fabian_matz_2017_KUNSTpause_Zug_exhibition_7204
fabian_matz_2017_KUNSTpause_Zug_exhibition_7195

19. – 22.10.2017


2017, body stretching against stretch marks, Polyamid-Strumpfhosen, Epoxidharz, Stiefel, Kies, Kupfer


Die Haut, mit der ich arbeite Mit Schutzbrille, Atemschutzmaske und weissen Einweghandschuhen tauche ich eine Polyamid-Feinstrumpfhose in das zuvor sorgfältig verrührte Epoxidharz hinein. Mit den Fingern drücke ich das überschüssige Harz über dem Behälter aus. Als würde ich die Strumpfhose selbst anziehen, raffe ich sie bis zur Fussspitze und ziehe sie über die Stiefel, welche ich zuvor mit Kies gefüllt habe. Das Strumpfgewebe wird soweit hoch- oder auseinandergezogen, bis sich die Strumpfhose nicht mehr dehnen kann. Das ausgehärtete Harz erhöht die Transparenz und erstarrt das Polyamidgewebe wie ein Muskel. Leblos erscheinen die im Raum ausgedehnten «Körperhüllen». Der menschliche Körper ist abwesend. Diese scheinbaren Hüllen werden selbst zum Körper und nehmen ihren Platz im Raum ein.