ein atmen aus.

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fabian_matz_2020_ein_atmen_aus_videostill_1

2020
FullHD video (1080p), Bildformat 1:1, Farbe, Ton,
3 Min. 51 Sek.


DE (english below)

Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen und so weiter. Was selbstverständlich klingen mag, bedeutet in einer Zeit wo das Coronavirus unser Leben und Alltag bestimmt, ein lebenswichtiger Rhythmus. Wir sind uns immer dessen bewusst, dass nach dem Tag die Nacht, und danach wieder der Tag kommt. Meine künstlerische Tätigkeit im Atelier oder Zuhause ist präsenter denn je. Wie geht es weiter mit meinen Projekten? Wie beeinflusst die aktuelle Situation meine zukünftigen Werke und Ausstellungen? Geht es überhaupt weiter? Wenn ja, wie?

In dieser Zeit wo der Alltag eingeschränkt wurde, entstand eine Videoarbeit, in der ich Bezug zu bisherigen Experimenten und Werke mit Luft gefüllten Ballone nehme. Anstelle ich einen Polyamidstrumpf mit Epoxidharz tränkte und über einem aufgepumpten Ballon aushärten liess, stülpte ich diesen über an einen Plastikschlauch befestigten Ballon und füllte ihn mit meiner Atemluft auf. In einer mit Wasser gefüllten Glasvase liess ich diese wiederum durch den Schlauch und das Wasser entfliehen. Das wiederholte ein- und ausatmen als Hauptelement der Videoarbeit wurde künstlich durch vor- und rückwärts laufende Videosequenzen aneinander geschnitten. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen, einatmen aus.

 

EN

Inhale, exhale, inhale, exhale, inhale, exhale and so on. What may sound obvious, in a time where the corona virus determines our life and everyday life, means a vital rhythm. We are always aware of the fact that after the day comes night, and then the day again. My artistic activity in my studio or at home is more present than ever. How do you continue with my projects? How does the current situation influence my future pieces and exhibitions? Does it go on at all? If so, how?

During this time, when everyday life was restricted, I created a video project in which I make reference to previous experiments and works with air-filled balloons. Instead of soaking polyamide tights with epoxy resin and hardening over an inflated balloon, I put it over a balloon attached to a plastic tube and filled it with my breathing air. In a glass vase filled with water I let the breathing air escape through the tube and the water. The inhalation and exhalation as the main element of the video work was artificially cut together by forward and backward running video sequences. Inhale, exhale, inhale, exhale, inhale out.

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